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Deutsche Maritime Akademie
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Rohstoffe

• Die fossilen Energieträger (Mineralöl, Kohle, Erdgas) tragen mit 78,7% zur Energieversorgung bei, die Kernenergie mit 8,8% und die erneuerbaren Energien mit 10,9%.

• Rohöl deckt rund 34% des deutschen Primärenergiebedarfs und bleibt mit Abstand wichtigster Energieträger, muss aber zu 93,3% eingeführt werden. Dabei stammen 39,2% aus Russland und fast 22% der Rohöleinfuhren werden aus der Nordsee (u.a. Großbritannien/Norwegen) importiert. Aus den Staaten der OPEC stammen 18% der Rohöleinfuhren.

Die Rohölreserven verteilen sich zu 73% auf die OPEC Staaten, wobei allein Saudi-Arabien über 18% verfügt. Die USA und Kanada verfügen zusammen über 13% und die GUS über 6% der weltweiten Reserven.

• Erdgas hat einem Anteil von 20,4% am Primärenergieverbrauch, muss aber zu 89% importiert werden. Gut die Hälfte des deutschen Erdgasbedarfs stammt aus westeuropäischen Quellen (hauptsächlich aus Norwegen und den Niederlanden).

Hauptlieferant bleibt aber mit 31% weiterhin Russland. Über die Hälfte der weltweiten Erdgasreserven ist auf nur vier Länder verteilt: Russland mit 21,4%, dem Iran mit 15,9%, Katar mit 12,0% und Turkmenistan mit 11,7%. Der Anteil der EU beträgt rund 2,2%.

• Steinkohle hat einem Anteil von 12,6% an der Energiebedarfsdeckung, die Braunkohle 11,7%. Die wichtigsten Lieferanten waren dabei mit 10,550 Mio. t Kolumbien, vor den Staaten der GUS mit 9,574 Mio. t und den USA mit 5,079 Mio. t.

Aus Polen stammen 2,646 Mio. t und aus Südafrika 2,644 Mio. t.Steinkohle wurde zu 20% über die deutschen Seehäfen eingeführt, weiter 48,9% kamen per Binnenschiff aus den Häfen Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam nach Deutschland.

Es ist also davon auszugehen, dass rund zwei Drittel der deutschen Importkohle über See transportiert wurde. Die Kohlereserven sind weltweit verteilt.

Maritime Wirtschaft in Deutschland

  Kennzahlen zur maritimen Abhängigkeit der
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Jahresbericht 2012
icon pdf Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit
der Bundesrepublik Deutschland
     
       
       
Quelle: Deutsche Marine / Flottenkommando, Dezernat Handelsschifffahrt Marineschifffahrtleitung      
       
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