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DMA   wie unpassend  
 
 
 
 
 
 

Parlamentarisches Frühstück in Berlin
Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, spricht über „Die Marine im Aufbruch“

Besucherrekord im Hopfingerbräu – mehr als 130 Zusagen, darunter die von rund 30 Bundestagsabgeordneten sorgten für ein volles Haus!
Begrüßt wurden Teilnehmer aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, insbesondere aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bundeswehr, durch den geistigen Vater dieser Veranstaltung, Ministerialdirigent a.D. Karl-Dietrich Haase, Stv. Vorsitzender der Deutschen Maritimen Akademie.

Es würde den Rahmen sprengen, alle Ehrengäste hier aufzuführen. Stellvertretend für die Abgeordneten sollen hier nur der alte und neue Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich, der auch Schirmherr des Frühstücks war, der Vorsitzende des Arbeitskreises Küste, Oliver Grundmann, und der Obmann der CDU im Verteidigungsausschuss, Ingo Gädechens, genannt werden. Etwas Farbe brachten die Ausgehuniformen der Attachés aus den USA, Polen, Spanien, Griechenland, Frankreich, Litauen und der Türkei in den bis auf den letzten Platz besetzten Saal.

Für die Angehörigen der Bundeswehr begrüßte Haase den Stv. Generalinspekteur der Bundeswehr, Vizeadmiral Joachim Rühle. Ein herzliches Willkommen rief Haase den Vertretern zahlreicher Verbände zu, darunter Vizeadmiral a.D. Hans-Joachim Stricker, Präsident des Deutschen Maritimen Instituts und der Vorsitzende Marine des Deutschen BundeswehrVerbandes, Fregattenkapitän Marco Thiele, um nur einige zu nennen. Ein besonderes herzlicher Gruß ging an die Sponsoren, an deren Spitze der CEO von Raytheon International John Harris stand.

Nach einigen einleitenden Worten übergab Haase an den Schirmherrn des Parlamentarischen Frühstücks, Wolfgang Hellmich, der die Gäste mit launigen Worten auf das Thema einstimmte. Viel Beifall für Hellmich gab es für ein Zitat aus dem Sauerland: „Ein Grußwort sollte nicht länger sein, als man auf einem Bein stehen kann!“

Es folgte der Vortrag des Inspekteurs, der eine Analyse über den Zustand der Deutscher Marine heute gab und einen Blick in die Zukunft wagte.
Er stieg ein mit einem Hinweis auf die überwiegend negative Presse in den letzten Monaten und setzte deutlich positive Zahlen entgegen. Die Marine, so Admiral Krause, verfüge zurzeit über 51 schwimmende Einheiten und 53 Flugzeuge/Hubschrauber. Davon waren am Tag vor dem Parlamentarischen Frühstück 17 Schiffe, darunter auch ein U-Boot, und somit ca. 1.600 Frauen und Männer der Marine zur Erprobung, Ausbildung und im Einsatz in See.
Angesprochen wurden die Trendwenden Personal, Material und Finanzen ebenso wie der Schrumpfungsprozess der Bundeswehr seit der Wiedervereinigung. Es gab nur eine Richtung, kleiner, weniger Haushaltmittel, gleichzeitig zusätzliche Aufgaben.

Das soll an dieser Stelle Information genug sein. Wenn Sie an vertiefenden Informationen interessiert sind, verweise ich auf Leinen los! 5/2018. Dort wird der Vortrag von Admiral Krause in voller Länge erscheinen. Das Schlusswort gehörte Atzpodien schilderte und dem Inspekteur für seinen fulminanten Vortrag dankte.


Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, der CEO Raytheon Int., John Harris, flankiert von den Gastgebern, Karl-Dietrich Haase und dem Präsidenten des DMB/Vorsitzenden der DMA, Heinz Maurus


Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie


Neuer Besucherrekord beim Parlamentarischen Frühstück in Berlin. Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt


Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses und Schirmherr des Parlamentarischen Frühstücks, Wolfgang Hellmich (MdB), bei seinem launigen Grußwort


Ministerialdirigent a.D. Karl-Dietrich Haase begrüßt in seiner Eigenschaft als Stv. Vorsitzender der DMA die Gäste

Text und Fotos: Werner Schiebert