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10. Maritimes Expertengespräch
Maritime Brennpunkte an den Außengrenzen Europas

Die Historische Halle auf dem Gelände des Marine-Ehrenmals in Laboe war vor kurzem bis auf den letzten Platz gefüllt. Offensichtlich traf das Thema „Maritime Brennpunkte an den Außengrenzen Europas“ des 10. Maritimen Expertengesprächs den Nerv der zahlreichen in und um Kiel beheimateten an maritimer Sicherheitspolitik Interessierten. Ein deutliches Zeichen der Verbundenheit zum Deutschen Marinebund (DMB) war die Teilnahme einer Delegation der Marine-Offizier-Vereinigung und des Deutschen Maritimen Instituts, angeführt von den Admiralen a.D. Wolfgang Nolting und Hans-Joachim Stricker. Doch auch die Marineschule Mürwik sorgte mit rund 90 Offizieranwärtern für eine würdige Kulisse in „Blau“. Veranstalter des Maritimen Expertengesprächs waren die Deutsche Maritime Akademie (DMA), eine 100-prozentige Tochter des DMB, der Nautische Verein zu Kiel und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik.

Ziel des diesjährigen Expertengespräches war es, Politik und Militär zu einer klaren Aussage über die künftige strategische Ausrichtung der maritimen Sicherheitspolitik Deutschlands zu bewegen. Gegenstand der Vorträge war die Lage in der Ostsee, dem vermeintlichen „Meer des Friedens“ ebenso wie im Mittelmeer und im Nahen und Mittleren Osten. Die Expertenrunde analysierte die aktuelle Sicherheitslage und versuchte, eine Antwort darauf zu geben, welche politischen und militärischen Lösungsansätze möglich und notwendig und welche Vorschläge seitens der Politik bereits vorliegen bzw. angedacht sind.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Präsident des Deutschen Marinebundes, Staatssekretär a.D. Heinz Maurus, die Gäste und riss das Thema kurz an. Jörg Alter, Ministerialrat a.D., von Anfang an verantwortlich für die Planung und Durchführung dieser Veranstaltung, blickte auf die zehnjährige Geschichte der Expertengespräche zurück und übergab das Wort an den Moderator des Abends, Dr. Jürgen Rohweder, Ehrenvorsitzender des Nautischen Vereins zu Kiel.

Generalleutnant a.D. Kersten Lahl, Vizepräsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, führte in einem fulminanten, ca. 20 minütigen Impulsvortrag in das Thema ein und gab einen Überblick über die weltpolitische Sicherheitslage. Weitere Statements folgten von Johannes Peters, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, von Ingo Gädechens, Mitglied des Deutschen Bundestags, langjähriger Obmann der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion und – last, but not least – von Flottillenadmiral Axel Deertz, Unterabteilungsleiter Operation im Marinekommando Rostock. Die Veranstaltung endete nach mehr als zweieinhalb Stunden mit einer abschließenden Diskussion und einem kleinen „Rees an Backbord“ im Restaurant Heimathafen in Laboe.

Es ist geplant, alle Vorträge in Leinen los! Ausgabe 1-2/2018 zu veröffentlichen.

Text: Werner Schiebert, DMB-Vizepräsident und Chefredakteur Leinen los!
Fotos: Matthias Faermann, stellvertretender Chefredakteur Leinen los!

 

Der Blick ins Publikum – in der ersten Reihe (v.r.) Vizeadmiral a.D. Wolfgang Nolting, DMB-Präsident Heinz Maurus, Ehrenpräsident Karl Heid.

Heinz Maurus bei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Deutschen Maritimen Akademie.

Als Moderator der Maritimen Expertengespräch seit zehn Jahren an Bord, Dr. Jürgen Rohweder.

Generalleutnant a.D. Kersten Lahl verdeutlicht die sicherheitspolitische Lage Deutschlands in seinem rund 20-minütigen Impulsvortrag.

Johannes Peters trägt engagiert aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema des Abends vor.

Flottillenadmiral Axel Deertz zeigte die vielfältigen Aufgaben der Deutschen Marine auf.

(v.l.) Das Podium und der Organisator (v.l.): Jörg Alter, Dr. Jürgen Rohweder, Heinz Marurs, Johannes Peters, Axel Deertz, Ingo Gädechens, Kersten Lahl.

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